Stimmen zu "Wenn du einmal groß bist"

Im Namen der Familie Tomas Fritta-Haas: Ihr habt unseren geliebten Vater wieder lebendig gemacht und Großvater Bedudu seine Würde wieder gegeben.
Danke dafür, David Haas

(E-Mail an Regisseur Ioan C. Toma)
In den vielen Jahren, Jahrzehnten meiner Rezeption von Theater/Kunst-Produktionen hat mich noch keine Inszenierung so tief berührt. Eine Erfahrung jenseits der heute so oft zititierten Qualitätskriterien von “verstörend”, “irritierend”, “wiederständig”, u.a..
Alexander Baginski und Dir ist ein kleines Meisterwerk geglückt! Die Fähigkeit, die richtige Sprache, Sprechweise, den Ton, in subtilen, fühlbaren Nuancen zu finden, scheint Euch beiden zu eigen. Die reduzierte Handlung, die akzentuierte musikalische Begleitung wie der minimale Einsatz der Bühnenmittel ist mir auch als Deine Handschrift nicht ganz unbekannt. (Und ich erinnere mich an das “arme Theater” und den verwandelnden Einsatz von Gegenständen und Formen im östlichen Konstruktivismus).
Die Figuren von Alexander Baginski sind kleine Persönlichkeiten, sind Kunstwerke von nicht zu übertreffender, charakteristischer Ausdrucksstärke und Präsenz. Das Thema berührt in vieler Hinsicht Nahtstellen in den psychischen Tiefenschichten wie Schmerz und Freude und die offenen historischen Fragen von Kollektivschuld und Unfassbarkeit des Bösen.
Die dialektische Struktur bezieht sich auch auf den selbstreferentiellen Inhalt dieses Stückes, auf die Bedeutung der Kunst, auf die Kraft der Phantasie und der Liebe. Die Kunst als Erschaffung einer Welt, auch einer Gegenwelt ist eine Heilsbotschaft, die perfide Umdeutung dieses Büchleins mit den zauberhaften Zeichnungen des Vaters für den kleinen Sohn durch die Ideologie des NS-Regimes stellt auch die generelle Frage nach dem Verständnis, der Deutung und Interpretation von Kunst. Der Titel “Wenn du einmal groß bist” sollte handlungsleitend sein für alle unseren Entscheidungen für die ZUKUNFT, insbesondere für die Politik.
Dr. Renata Kaiser

So berührend. So wichtig. So schön.
So der richtige Ton getroffen.
Geli S.

Ein wunderschönes und so trauriges Stück. Vielen Dank für die Bilder, sie werden noch lange fliegen… Rina W.

Dem un-sag-baren Stoff ergreifend in Szene gesetzt, die extremen Rollen unglaublich in einer Person vereinigt – in kongenialem Zusammenspiel mit der Akkordeonistin…
Ein Stück, das noch ganz viele miterleben mögen!
Thomas S.

Es geht sehr sehr tief. Vielen Dank.
Sophie M.

Sprachlosigkeit…..ichmuss erst Worte finden, um meine Emotionen treffend zu Papier zu bringen. Gern würde ich mehr Zeit haben, um alles was mir im Kopf herumschwirrt, verbal zu fassen.
Was ich unbedingt sagen muss:
Großartig!
Einzigartig!
Eine künstlerische Leistung, die eine düstere Zeit lebendig werden ließ und eine sehr beklommene Wirkung erzielte. Eine beeindruckende künstlerische Leistung!
Vielen Dank für diese Erfahrung.
C. Schmidt auch im Namen ihrer Schüler vom Jessener Gymnasium

Vielen Dank, für den sehr künstlerischen und gekonnten Auftritt.
Es war eine sehr berührende Stunde in meinem Leben!
Andrea

Lieber wunderbarer Multi-Darsteller!
Ich habe geweint – ich war so berührt – bewundernswert nicht nur Ihre Schauspielkunst, sondern vorallem auch Ihr Engagement. Ihnen gebührt ein Oscar – Ihr “Spiel” steht dem “Das Leben ist schön” in nichts nach!
Danke! Danke auf ein “weiter so”!!! Das muß Pflicht“schauspiel” in allen Schulen sein, allen Bildungszentren – heute (!) mehr denn je – siehe den immer offener zu Tage tretenden Antisemitismus!!!
Diese “Idee” und mit Puppen umzusetzen, ist genial und doch so lebendig!!
ich danke Ihnen – Le chaim!
Margit

Wundervoller Vater, ein herrliches Stück.
Reneé K.

Es wurde sehr schön vorgestellt und es hat Spaß gemacht zuzuhören, mashallah
Nick

Elhamduillah war schön!!!
Emre